Familiengeheimnis

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Re: Familiengeheimnis

Beitrag von Michel Müller am Di 29 Dez 2015, 14:21

Marc wollte ihr gerade eigentlich nicht in die Augen gucken, aber sie zwang ihn dazu, den Blick zu erwidern. Ihm war klar, was sie gerade in all dem Blau sehen würde. Enttäuschung und Verletztheit. Weder gab Marc sich Mühe, seine Gefühle vor ihr zu verbergen, noch wollte er es überhaupt. Sie sollte ruhig merken, wie sehr ihm ihr Verhalten schmerzte.
Ihren Blick wiederum konnte er nicht so recht deuten. Da war Unsicherheit, natürlich, aber was gerade sonst in ihr vorging, konnte er nicht erkennen.
"Ich liebe dich auch", gab er leise zu, fühlte sich extrem unsicher dabei. Es fühlte sich falsch und richtig zur gleichen Zeit an und damit konnte er nicht umgehen. Vielleicht zu stürmisch vertiefte er den von ihrer Seite aus sanften Kuss. Er brauchte gerade einfach Leidenschaft und Gewissheit, dass sie es auch wollte. Kein leichtes Getändel, das man jeden Moment wieder zurücknehmen konnte, sondern er wollte wirklich spüren, dass sie da war. Dass er sich auf Milena verlassen konnte, sie ihn festhielt und bei ihm blieb. Egal was sonst auf sie zukam. Da kamen sie nicht mehr als zwei Individuen durch, sondern sie mussten zusammen halten. Ohne sie wäre Marc gar nichts.
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Re: Familiengeheimnis

Beitrag von Gast am Mi 17 Feb 2016, 10:51

Milena tat es so richtig leid, dass sie gerade nicht einfach weiter gemacht hatte. Sie sah in Marcs Augen den Schmerz mehr als deutlich und hoffte, dass er ihr das verzeihen konnte. Allerdings würde es sie nicht wundern, wenn er nicht auf ihre Worte reagieren würde. Doch das tat er. Zwar flüsterte er die Worte fast, doch es löste in Milena sehr viel aus.
Unter anderem animierte es sie dazu, Marc sanft zu küssen. Schnell änderte sich die Intensität allerdings. Marc steckte nicht nur viel Gefühl in den Kuss, sondern auch einiges an Leidenschaft. Dagegen hatte Milena natürlich nichts. Sie machte mit und ließ ihre Hände sofort wieder unter sein Shirt wandern. Sie wollte einfach so viel Körperkontakt, wie nur möglich.
All die Gedanken daran, dass sie Geschwister waren, waren egal. Sie nahm die Pille und Marc hatte sicher ein Kondom hier. Also konnten sie sich so nah sein, wie sie es sich noch nie waren. Milena spürte schon die Vorfreude darauf und wollte es jetzt wirklich.

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