that may be all I need

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that may be all I need

Beitrag von Gast am Di 05 Mai 2015, 20:33

Lange Wochenenden waren die beste Erfindung überhaupt und wer auch immer sie erfunden hat, der hat einen Platz zwischen jeglichen großen Helden unserer Zeit verdient. Und seiner Zeit. Überhaupt jeglicher Zeit. Sie hatte heute Morgen die letzten Sachen in der Einliegerwohnung im Haus ihrer Eltern sauber gemacht, hatte noch den letzten Dreck weggeräumt und war dann mit ihrer Reisetasche nochmal kurz zur Uni gefahren, weil sie da nochmal eben ein paar Bücher mit einer Freundin tauschen musste, bevor sie sich in den Zug setzen konnte. Und endlich zu ihrem Liebsten durfte. Sie hatte ihn ewig nicht gesehen und die letzten Male waren ihr beim Telefonieren schon die Tränen gekommen, so sehr vermisste sie ihn. Nur in seinen Armen wollte sie wieder sein, aber davon trennte sie noch die Bahnfahrt und die ging länger als sie sollte, weil die DB natürlich wieder streikte wie ein Weltmeister.
Leise seufzend hob sie den Blick von ihrem Buch und tippte ein paar Nachrichten auf ihrem Handy, ehe sie der Zugfahrer in ihrem Gedanken unterbrach und ansagte, dass sie am Zielbahnhof angekommen waren.
In Windeseile hatte sie das Psychologie-Buch oben in ihre Tasche geschmissen und lief mit den Massen zu den aufgehenden Zugtüren. Kaum dass sie ausgestiegen war, bemerkte sie die erdrückende Hitze, die diesen Sommer herrschte und schob sich ihre Sonnenbrille zurück auf die Nase, damit sie mit der großen Tasche über der Schulter und ihrem Handgepäck in der Hand nach ihrem Freund Ausschau halten konnte.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Di 05 Mai 2015, 21:12

Mit einem Blumenstrauß rannte Julian zum Bahnhof, wobei es ihm herzlich egal war das jeder ihn erkannte. Mit einer Cappy auf dem Kopf konnte jeder Gladbecker ihn desto trotz immer noch erkennen und wohl ein Autogramm wollen, aber er wohnte ja nicht in Gelsenkirchen, also ging das ganze weil man ihn mittlerweile in Ruhe ließ.
Als der Schalker am Bahnhof ankam, war nur der Zug aus der anderen Fahrtrichtung angekommen, nicht der mit dem seine Freundin kam. Musste er warten, kein Problem. In seinem hektischen Leben selten, wenn er es mal so bedachte. Das Training von dem er kam und sich auf dem Weg an einem Supermarkt Blumen besorgt hatte, war schon anstrengend gewesen, aber das schnelle Laufen hier her eher mehr. 
Wartend sah er auf sein Handy, aber nur die Nachricht die sie vor 10 Minuten getippt hatte. Die waren längst beantwortet, doch bevor Jule eine Nachricht an Krys schreiben konnte, kam der Zug auch endlich. Lächelnd steckte er das iPhone in die Hosentasche und hielt nach ihr Ausschau, bis das Grinsen sich in ein Grinsen wandelte. Von weiten sah er sie schon und ging im Schnellschritt auf sie zu. Dort stoppte er er vor ihr und zog sie in eine Umarmung. "Hey", war die kurze Begrüßung, worauf ein langer Kuss der Sehnsucht folgte.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Di 05 Mai 2015, 21:35

Und sie brauchte gar nicht lange Ausschau halten, denn schon bald näherte sich ihr eine allzu bekannte Gestalt mit Blumen in der Hand im Laufschritt. Augenblicklich bildete sich ein erleichtertes Lächeln auf ihren Lippen und Krys stellte direkt ihr Gepäck auf den Boden, während er Jule schon vor ihr stoppte und sie mit einem kurzen „Hey“ und einer Umarmung begrüßte. Allerdings erfüllte er ihr schon danach den größten Wunsch, den sie im Moment hatte und küsste sie lange und zärtlich und mit all der Sehnsucht gefüllt, die auch in ihr gebrannt hatte.
Schnell war der Kummer der letzten Wochen vergessen, wo sie sich nicht gesehen hatten, aber Krys ihm jeden Tag eine neue schlimme Geschichte vom Tag erzählen hätte können. Seine bloße Anwesenheit jetzt machte sie so viel glücklicher als zuvor und mit einem kurzen Grinsen zog sie sich mit ihren Armen in seinem Nacken näher zu ihm und löste den Kuss bloß nicht. Zu sehr liebte sie das Gefühl, das seine Küsse in ihr auslösten und das Kribbeln, das sie immer noch verfolgte, wenn sie bloß an ihn dachte.
In der Umgebung hörte sie schon ein paar Leute klatschen, doch machte sie sich daraus im Moment kaum was. Löste lediglich den Kuss, um ihn nochmal zu umarmen. „Ich hab dich vermisst“, stellte sie fest und zwinkerte mit ihrem Kopf an seiner Brust ein paar Tränen weg.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Fr 08 Mai 2015, 18:04

"Ich hab dich auch vermisst, Maus", sagte er zustimmend. Jeden Tag hatte Julian an sie gedacht und sich gewünscht Krys bei einem Bundesliga Heimspiel auf der Tribüne entdecken zu können. Doch durch die große Entfernung konnte sie nicht oft her kommen und er ebenfalls nicht. Er spielte für Schalke und sie studierte in Hamburg. Nicht das leichteste. 
Dazu jedes Mal seine Freunde und Teamkollegen zu sehen, wie die eng mit den Frauen waren. Es hatte ihm oft einen Stich ins Herz versetzt. Deshalb hatte Jule umso mehr diesen Tag herbei gesehnt, dass sie wieder kam. 
Er nahm Krys an die Hand ging langsam mit ihr vom Bahnsteig. "Dann lass mal gehen, denn zuhause wartet eine Überraschung auf dich", sagte er zu. Ob es ihr gefallen würde? Seinem kleinen Beagle Erwin kein Stück. Der kleine, der nach dem Maskottchen des S04 benannt war, konnte gar nicht damit leben jetzt Konkurrenz bekommen zu haben.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Fr 08 Mai 2015, 21:24

Ein kurzes Grinsen schlich sich über ihr Gesicht, als er sie Maus nannte und auch wenn sie es nicht zugeben würde, liebte sie die Kosenamen, die er ihr gab. Fast jeden einzelnen von ihnen. Und sie konnte es kaum glauben, dass sie jetzt wirklich für die nächsten Tage hier war und sie ihre Zeit zusammen verbringen konnten. Jule nahm ihre Hand und zog sie sanft, aber bestimmt vom Bahnsteig, während er noch sagte, dass zuhause eine Überraschung auf Krys warten würde.
Instinktiv dachte sie an Erwin, den kleinen Beagle, den ihr Freund sich vor einiger Zeit mal angeschafft hatte und nach dem Vereinsmaskottchen benannt hatte, worüber sie noch heute lachen musste. Spöttisch hatte sie immer davon geredet, dass sie, sollte sie sich je einen Hund anschaffen, ihn Hans-Dieter nennen würde.
Dennoch war sie jetzt gespannt, was ihr Freund als Überraschung für sie vorbereitet hatte, sodass sie ihm bereitwillig und schnellen Schrittes folgte. "Sag, was ist heute schon spannendes passiert?", fragte sie.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Fr 08 Mai 2015, 22:03

"Di Matteo hat Roman und Max auf Italienisch angeschrien, dass sie nächstes Mal nicht wieder zu spät kommen sollen und keiner hat danach verstanden was er überhaupt gesagt hat", erzählte er matt. Denn von seiner Überraschung mit dem neuen Hund, der Krys gehören sollte, wenn sie ihn überhaupt wollte, hielt er von die Klappe. Das konnte er manchmal überhaupt nicht. Heute schon. Denn nicht einmal zuckten seine Mundwinkel und er hielt ihre Hand locker umklammert, als sie zum Auto gingen.
Im Wagen selber redete er weiter vom Training, dass sie hauptsächlich in verschiedenen Mannschaften gespielt hatten und danach Autogramme gegeben hatten. Bis zu seinem Haus war es deshalb nicht mehr weit und er kam bis zu dem Punkt, wo er erzählte, dass Leon Leroy wegen einem kleinen Mädchen gepiesackt hatte, dass der dunkle lächelnd angeschaut hatte. 
Viel mit hatte Krys nicht, sodass Julian einfach ihre Tasche nahm und die Haustür aufschloss. 
Seit er aus gemeinsamen Wohnung mit seinem Bruder ausgezogen war, hatte er sich ein schickes Haus gekauft, dass sogar einen Pool besaß. Sehr cool und vor allem, dass er einen kleinen Fitnessraum besaß. 
"Hier wären wir", verkündete er. Sofort kam Erwin auf sie zu gelaufen und wedelte mit der Rute. "Na Kleiner, hast du mich vermisst und sag Hallo zu deinem Frauchen"

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Fr 08 Mai 2015, 23:44

Krys hörte den Erzählungen ihres Freundes interessiert zu, auch über die Fahrt hinweg. Es kling an und für sich nicht wie irgendetwas das nicht schon mal passiert war, sodass ihr auffiel, während sie ihn beim Reden beobachtet hatte, dass er deutliche Mühe hatte seinen Mund über diese mysteriöse Überraschung zu halten.
Der Weg bis zu Jules Haus war nicht mehr so lang, besonders weil es ihr kürzer vorkam, da sie in guter Gesellschaft war. Hehe.
Als sie aus dem Auto ausgestiegen waren, hatte er sich direkt ihre Tasche geschnappt und schloss die Haustür auf. Krys liebte sein Haus, nicht nur weil er es allein bewohnte und sie nicht mehr ein Bad mit zwei Kerlen teilen musste, sondern auch wegen dem wunderschönen Garten mit Pool. Der besonders im Sommer cool war und eine willkommene Abwechslung zu der klitzekleinen Einliegerwohnung bietete, die sie immer noch im Haus ihrer Eltern bewohnte, während sie noch voll im Studium steckte.
Außerdem war es schön, das Klackern der kleinen Tatzen von Erwin auf dem Boden zu hören. Und auch das hörte sie wieder, sobald sie das Haus betreten hatte. Krys ging in die Hocke und streichelte den kleinen Racker, der mit wedelndem Schwanz eben noch auf sie zugelaufen kam und sich jetzt so sehr freute, dass man meinte er würde gleich die Rute zum Propeller umfunktionieren und einfach abheben. „Na, Süßer?“, grinste sie, bevor sie sich wieder erhob und die Tür hinter sich schloss.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Sa 09 Mai 2015, 22:42

Lächelnd sah Julian zu seinem Hund, der freudig Krys zu wedelte. Der kleine Racker war wirklich die richtige Wahl gewesen und hatte ihn die letzten Wochen vom Alleinsein abgelenkt. Und er hatte sich daraus einen Spaß gemacht die Freundin von Bene damit aufzuziehen, dass bei ihm der Hund auf die Couch kam und ihrer nicht, weil sie keinen hatte. Denn sie wollte gerne einen, sein Schalker Teamkollege keinen. 
Einmal piff Julian und der junge Beagle sah zu ihm hoch, legte dabei den Kopf schief. "Willst du ein Leckerli, Erwin? Komm", sagte er und pfiff nochmal, um ihn zu mitkommen zu animieren. Seine Freundin zog er dabei mit und in die Küche. 
"Hast du Durst oder möchtest etwas Essen?", fragte er sie sorgsam, holte aus einer Schublade ein Hundekeks. Vermisst hatte er Krys, sodass er ihr direkt etwas gutes tun wollte, bevor sie am Abend seine Überraschung bekam.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am So 10 Mai 2015, 18:59

Erwins Begrüßung unterbrach Jule kaltherzig mit einem kurzen Pfiff und dem Angebot eines Leckerlis, bevor Krys dann auch von ihm wieder auf die Beine und mit in die Küche gezogen wurde, während der kleine Beagle ihnen ebenfalls hinterher tapste und dort sofort seinen Hundekeks bekam.
Die Studentin schüttelte leicht den Kopf auf die Frage nach Essen und Trinken. Sie hatte unterwegs beim Umsteigen was zu essen geholt und hatte in ihrem letzten Zug gleich zwei Kaffee getrunken, weshalb sie sich jetzt schon Sorgen machte, dass sie heute noch irgendwann einen hyperaktiven Schub hatte. Gelassen lehnte sie sich gegen den Küchentresen und schaute ihren Freund an. „Wie war das gleich noch mit der Überraschung?“, fragte sie grinsend, doch hatte sie die im nächsten Moment eher schon wieder vergessen, denn sie griff Jules Hände und zog ihn mit einem Lächeln näher zu sich.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am So 10 Mai 2015, 20:45

"Gut, dann nicht. Aber wenn du doch willst, gibt es nichts mehr für dich", meinte Julian frech grinsend. Sollte Krys doch Hunger haben. Aber sie war selbstständig, kannte sich in seiner Küche aus und somit Selbstversorgerin. 
Trotzdem holte er zwei Gläser aus dem Hängeschrank und griff nach dem Vilsa Wasser, dass er ein goss. "Die Überraschung? Ach...weißt du...die kommt erst zum Abendessen", sagte er schlicht und trank aus dem einem Glas, das er wieder auf die Anrichte stellte. Seine Freundin würde Julian echt bis zum Abend hinhalten, denn vorher war das irgendwie doof und vorher hatte Patrick noch keine Zeit.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am So 10 Mai 2015, 21:47

Krys wusste genau, dass Jule das nicht ernst meinte, zog aber trotzdem eine kurze wehleidige Grimasse, während sie beobachtete wie er zwei Gläser aus dem Schrank holte und dann Wasser in diese goss. Die Überraschung bekam sie erst zum Abendessen. Oweh, Krys kamen automatisch ein paar Gedanken, die sie zu einem vielsagenden Grinsen zwangen.
„Haha, meinst nicht, dass das nen Tipp zu viel war?“, immer noch grinsend verschränkte sie die Arme vor der Brust und konnte sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen, wog sie sich in der Gewissheit ihn entarnt zu haben.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am So 17 Mai 2015, 21:37

Julian hustete auf, verschluckte sich nämlich an seinem Wasser. "Bitte? Ich hab...ähähähä...soll dir nen Tipp zu viel gegeben haben?", fragte er hustend. Bisschen wohl zu doll verschluckt, denn er hustete sogar noch, als er längst wieder etwas trank damit es weg ging. Half erst wenig, bis er sich beruhigte und zum Schluss tief durch atmete. 
"Danke aber auch. Tipp zu viel, nein Schatz sicher nicht. Jetzt erst bekommst du einen zu viel, mein Bruder bringt die Überraschung", sagte er und schaute geheimnistuerisch. Jedenfalls versuchte Julian es. Denn dank seinem Hustenanfall, sah er jetzt wie ein bekifftes Lama aus.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am So 17 Mai 2015, 22:27

Plötzlich fing Julian an zu husten, hatte sich scheinbar ziemlich schlimm am Wasser verschluckt und röchelte noch ein bisschen rum, während er schon verwirrt schien, dass er ihr einen Tipp zu viel gegeben hatte, wovon Krys auch nach wie vor noch ausging, denn für sie hatte das bisher ganz eindeutig geklungen.
Bis er dann sagte, dass sein Bruder die Überraschung brachte und damit hatte sich das dann, denn das wäre zu viel des Guten gewesen. „Oh, wow.. Ich hatte… was anderes erwartet“, gab sie zu und wurde leicht rot, doch überspielt das locker mit einem Lachen: „Da hatte ich doch echt gedacht, dass du vorhast mich in dein Schlafzimmer zu entführen“

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Mi 20 Mai 2015, 20:39

"Natürlich" Leise lachte er. Er neckte sie echt viel und die Hälfte kam nicht mal richtig an. Egal. Jule würde seine Freundin so lange hinhalten, bis er damit rausrückte. Beziehungsweise wenn sein älterer Bruder klingelnd vor der Tür stand.
"Oh, dass gefällt mir und klar hätte ich das darauf gesagt. Was nimmst du mir auch immer die Worte aus dem Mund, bevor ich sie überhaupt ausgesprochen habe?", fragte er grinsend und zog an ihren Händen, um Krys bei sich zu haben.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Sa 23 Mai 2015, 23:26

Krys grinste ebenfalls und ließ sich näher zu Julian ziehen. „Ich hab eben genau ein Gespür dafür, was du willst“, erwiderte sie frech und grinste ihn schief an. Aber wo sie jetzt schon mal so nah bei ihm stand, dann nutzte sie das, legte seine Hände um ihre Hüfte, ihre eigenen um seinen Hals und streckte sich ein wenig nach oben, sodass sie ihn wunderbar küssen konnte. Wenn es nach ihr ging, dann könnten sie die nächsten Tage nichts anderes tun. Viel zu schnell würden sowieso wieder die Tage kommen, wo sie bei ihren Freunden war, die alle ihre eigenen Beziehungen in Hamburg führten und sie damit irgendwie ausgeschlossen war.. Die Tage, wenn sie morgens allein in ihrem Bett aufwachte.
Aber jetzt war sie hier und jetzt wollte sie nicht daran denken, was sein würde, sondern nur was jetzt war.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Fr 29 Mai 2015, 18:38

"Das hört sich ja ganz nett an", murmelte Julian, stieg noch mehr drauf ein. Genau das, was er vermisst hatte. Die Nähe, die Zärtlichkeit mit der sie küsste und ihre humorvolle Art. Alles das, was er vermisst hatte. 
Julian kam es so vor, als würde seine Freundin ihn dirigieren, was er aber gerne nachmachte und zog sie zu sich hoch. Seine Lippen lagen auf ihren und konnten sich gar nicht voneinander lösen, auch nicht als er sich an der Küchentheke mit einer Hand abstüzen musste. Denn mit der anderen fühlte er von hinten unter Krys Shirt, das er hoch schob und die zarte Haut entlang glitt.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am So 31 Mai 2015, 00:40

„Findest du, ja?“, nuschelte Krys gegen seine Lippen und konnte sich ein kurzes Grinsen nicht verkneifen, als sie spürte wie Julians Hand ihren Weg unter ihr Shirt gefunden hat und nun über ihre Haut strich, was eine Gänsehaut bei ihr hervorrief. Während sie ihn weiterhin zärtlich küsste, ließ sie ihre Hände aus seinem Nacken und schob sie nun ihrerseits unter sein Oberteil.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Mo 01 Jun 2015, 00:07

"Joa, würde ich jetzt mal so meinen", murmelte er, was aber so gesehen als ein Nuscheln zählte. Wer das verstand war ein absoluter Profi im Lippen lesen.
Schmunzelnd Tag Julian den ersten Schritt und streifte Krys' Oberteil über ihren Kopf, pustete ihr gegen die Nase. "Du bist ja so verdammt heiß in diesem BH, total versaut", sagte er und seine Hände waren schneller als er denken konnte. Kurz drauf klickte ihr BH Verschluss.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Sa 13 Jun 2015, 17:47

Irgendwas total unverständliches brabbelte er noch, aber damit wollte sich Krys nicht weiter beschäftigen. Nicht zuletzt, weil ihr Oberteil plötzlich den Weg zum Boden gefunden hatte und Julian ihr mitteilte, wie heiß sie in diesem BH war. Ein leises Klicken später, sprang jener auf. Sanft löste sich Krys von ihrem Freund und schaute kurz zweifelnd an. „Sollten wir das nicht lieber woanders weitermachen?“, fragte sie und grinste schief.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Mo 15 Jun 2015, 00:46

Grummelnd löste Julian sich von seiner Freundin und nickte. Hatte keinen Sinn in der Küche rum zu machen, sonst landeten sie am Ende noch auf den Fliesen und die waren sicher unbequem sowie hart. "Ok, dann lass mal", murmelte er nichts desto trotz, machte keinen Sinn rum zu maulen, im Endeffekt steuerte es sonst wirklich auf das harte aufkommen auf den Boden an. Nicht schön, gar nicht schön.
Er zog Krys mit sich und war mit ihr fast an der Treppe angelangt, als es an der Haustür klingelte. Sofort wurde er rot, sah zu Krys und dann zur Tür, an der sie waren, da die Treppe direkt neben dieser lag. Seine Freundin war nur im BH bekleidet und er selbst sah aus wie vom Winde verweht. Damit meinte er sicherlich nicht den alten schnulzen Film, sondern eher das er wie durch den Wind aussah. 
Die Haare standen in alle Richtungen ab, was sonst schier unmöglich schien, von Krys aber immer wieder hinzukriegen war. "Ähm...äh geh du doch schon mal hoch...ich komm dann nach", reagierte der Schalker nach langem Zögern und scheuchte sie mit einem Zeichen nach oben. 
Danach versuchte er seine Haare zu bändigen und öffnete so elegant wie und je die Tür, vor der sein Bruder stand. 
"Moin Jules altes Haus, siehst so aus als hättest du gerade ziemlich heißen Sex gehabt", begrüßte Patrick ihn, was Julian zu einem Mundwinkel verziehen brachte. "Äh ich war davor", murmelte er zähneknirschend. Sein älterer Bruder verzog die Augenbrauen und grinste breit. "Soso. Na ja was ich eigentlich wollte, ist folgendes: Deine Überraschung ist da" Dabei spähte Patrick an Julians hochgewachsenen Statur vorbei, die schön den Blick ins innere des Hauses versperrte. 
"Krys hab ich nach oben geschickt, also kein Problem. Soll ich dir helfen?" Kopfschüttelnd verneinte sein Bruder. "Lass man die Tür offen und ich komm dann gleich wieder. Hol du mal währenddessen Krys, bevor die noch denkt, dass ihr gleich wirklich noch Sex habt", witzelte Patrick zum Schluss und wackelte mit den Augenbrauen. "Patrick! Du Vollidiot!", verdrehte er die Augen.
"Gern geschehen, Penner" Der ältere der Draxler Brüder drehte sich um, um den Rückweg zum Auto zu nehmen und die Überraschung zu holen. 
Julian holte währenddessen seine Freundin von oben, die er weg geschickt hatte. "Schatz? Sorry wegen eben, kommt du mit nach unten? Deine Überraschung ist angekommen", sagte er zu ihr und griff nach Krys Hand. Wenn die nur wüsste...denn er würde ihr nicht nur ihren Lieblingshund, sondern auch etwas anderes schenken, wovon er hoffte das es ihr ebenso gefallen würde.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Do 18 Jun 2015, 22:22

Krys war mehr als froh, dass ihr der Gedanke noch gekommen war und dass Julian zustimmte und sie direkt mit zur Treppe zog, wobei sie ihr Oberteil irgendwie in der Küche liegen ließen. Wieso hätten sie’s auch mitnehmen sollen, sie brauchte das jetzt doch eh nicht mehr.
-Naja, vielleicht war das im Endeffekt keine so gute Entscheidung, denn kaum waren sie bei der Treppe angekommen, klingelte es an der Haustür. Schnell schloss Krys ihren BH an ihrem Rücken wieder selbst und schaute zu Julian. Sicherlich half das kaum was, aber ihr Freund schickte sie ohnehin schon mal hoch und da sie „kaum“ noch was anhatte, befolgte sie das auch willig und lief schon mal die Treppe hinauf und zu seinem Schlafzimmer, das immer noch so aussah wie sie es in Erinnerung hatte. Und genau aus dem Grund breitete sie mit einem glücklichen Lächeln kurz die Arme aus, drehte sich und ließ sich dann rückwärts aufs Bett fallen.
Sie hörte ein Gespräch von unten, konnte allerdings den Gesprächspartner ihres Freundes nicht identifizieren, sodass sie einfach weiter auf dem Bett lag und an die Decke schauend wartete, dass sie gleich weitermachen könnten, wo sie unten hatten aufhören müssen.
Das passierte allerdings nicht so wie sie es erwartet hatte, denn als Julian ins Zimmer kam, nur um sie wieder nach unten zu holen. „Ok, warte kurz“, meinte sie während sie ein neues Oberteil aus ihrer Reisetasche griff und es sich anzog, bevor sie das Zimmer verließen und die Treppe runter gingen.
Ihre Neugierde war mittlerweile ziemlich groß und so strich sie mit ihrem Daumen immer wieder über Jules Handrücken, etwas das sie öfter machte, wenn sie ein wenig nervös war und das war sie gerade wirklich. „Ich muss mir jetzt aber nicht noch meine Augen verbinden lassen oder so, oder?“, fragte sie und grinste, um zu überspielen.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Lewis Holtby am So 19 Jul 2015, 01:27

Julian überlegte kurz. Sollte er ihr die Augen verbinden? Er sah sich im Hausflur um und kam zu dem Entschluss seine Freundin in die Küche abzuschieben. 
Dort sollte sie erstmal warten, denn der Schalker fand auf die schnelle kein Tuch oder Schal. Und er wusste Patrick würde gleich wieder hier auftauchen und riskieren das sie den Hund schon sah, wollte er nicht. "Äh...ne...geh mal kurz in die Küche und komm dann, wenn ich rufe", sagte er. Flehend sah Julian sie an, was er eigentlich nicht brauchte.
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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am So 19 Jul 2015, 23:14

Ein wenig süß war es ja schon, dieser Zwang, den er hatte, sie unbedingt überraschen zu müssen. „Ja, natürlich“, antwortete sie und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe sie wirklich in die Küche verschwand und sich dort kurz unschlüssig umsah. Da sie nicht wusste, wie lange Julian jetzt noch für seine „Überraschung“ brauchen würde, holte sie ein Glas aus dem Schrank, goss Wasser hinein und lehnte sich lässig an die Theke während sie trank. Ein wenig enttäuscht, dass es gerade jetzt geklingelt hatte, war sie ja schon, aber ändern konnte sie es nicht. Trotzdem hätte sie jetzt viel lieber erstmal weiter mit Julian rumgemacht und mit ihm geschlafen, aber dafür gabs auch immer noch die Nacht.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Lewis Holtby am So 19 Jul 2015, 23:53

"Gut", murmelte er und lächelte, als Krys ihm einen kurzen Kuss auf die Wange gab. Julian sah seiner Freundin hinterher und ließ nervös seine Finger knacken. Wo blieb sein Bruder denn? Wollte der nicht längst wieder kommen? 
Schnell sah er in die Küche, ob sie dort wirklich blieb und es bewahrheitete sich. Krys lehnte mit einem Wasserglas an der Theke und wartete. Gut, dann konnte er ja gucken wo Patrick blieb. So rannte er aus dem Haus und die Einfahrt runter, wo Patrick am Kofferraum stand. "Alles geklappt?", fragte Julian und blickte hinein, wo der Welpe hechelnd saß und ihn mit den leuchtenden Augen ansah. 
"Jep hat es. Krys wird Augen machen", bestätigte ihm der ältere der Draxler Geschwister. Nervös knackte Julian wieder mit den Fingern und streichelte den kleinen. "Jules?", fragte Patrick und er sah auf, wo ihn ein besorgter Bruder entgegen sah. "Ja?" "Komm runter. Es wird schon klappen. Ihr wird es gefallen und vor allem der Ring. Hier" 
Seufzend nickte Julian und nahm es seinem Bruder nicht so ganz ab, dass es klappen würde. Es konnte alles mögliche passieren, was er ungern riskieren wollte. 
Den Ring dagegen nahm er gerne an und bewunderte ihn kurz. Hatte er wirklich gut ausgesucht, würde ihr sicherlich gefallen, wenn Julian seine Zweifel ausblenden könnte. "Danke Paddy", bedankte er sich und nahm ihn in eine kurze Umarmung, nachdem er den Ring in die Papierolle gesteckt hatte, dann mit einem roten Band um den Hals des Welpen gebunden hatte. 
Dieser kläffte leise und sah ihn aufgeregt an. "Immer Jules", meinte Patrick. Kurz verabschiedeten sich die Brüder und Julian pfiff den kleinen ohne Namen vom Kofferaum herunter, der zügig hinter ihm her rannte. 
Die Leine hielt Julian einfach nur in der Hand, weil er es schwachsinnig fand und rief nach seiner Freundin. "Schatz? Krys? Komm mal nach draußen!"
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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Mo 20 Jul 2015, 00:28

Krys war bemüht sich keine Hoffnungen auf Jules Überraschung zu machen. Naja, so lang wie sie jetzt schon zusammen waren, konnte man sowas erwarten. Sämtliche Verwandte nervten manchmal schon, vor allem ihre Großeltern verstanden es nicht, dass sie ihr Studium beenden wollte und deswegen nicht schon längst bei Julian eingezogen war, um ihm die Wäsche zu waschen und ihn zu bekochen. Sicherlich hätten das genug andere Frauen an ihrer Stelle schon gemacht, aber sie redete sich ein, dass das nicht der Typ Frau war, den ihr Freund wollte… sonst hätte er sie schon längst verlassen und hätte sich den Typ vollbusige Hausfrau gesucht.
Und auch wenn der Gedanke durchaus da war, versuchte sie ihn gerade schon wieder zur Seite zu schieben. Sowas erwartete man schlichtweg nicht, das passierte einfach irgendwann.
Plötzlich rief Julian wieder nach ihr und mit einem kurzen Blick auf den Beagle, der die ganze Zeit bei ihr in der Küche mitgesessen hatte, stellte sie dann das Glas ins Spülbecken und fuhr sich kurz durch die offenen Haare bis sie rausging und nicht zu viel erwarten wollte.
Das löste sich komplett in Luft auf, weil nachdem sie in die Einfahrt getreten war, sah sie Jule und zu seinen Füßen einen Welpen. Und nicht nur irgendeinen Welpen, den süßesten Welpen, den sie je gesehen hatte (ok, das hatte sie auch damals von Erwin behauptet). Aber dennoch… Sie schlug kurz die Hände vor den Mund, um ein lautes „awww“ zu unterdrücken und lief auf die beiden zu, ehe sie sich vor dem Welpen auf den Boden hockte und ihre Hand beschnuppern ließ. „Ist der süß... oder sie?“, stellte sie fest als der kleine Hund dann anfing an ihrer Hand zu lecken und wenig später hinter dieser hinterher sprang, wenn Krys sie wegzog. Einen kurzen Moment spielte sie so mit dem Welpen bis ihr die Papierrolle an seinem Halsband auffiel. „Wasn das?“, fragte sie und versuchte sie vom Halsband zu lösen, was gar nicht so einfach war, denn der kleine Racker hatte ganz schön Hummeln im Hintern und blieb nicht ruhig stehen.
Irgendwann war das allerdings doch geschafft und Krys erhob sich wieder, schaute ihren Freund fragend an und versuchte es zu öffnen. „Draxler?“, fragte sie unsicher.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Lewis Holtby am Mo 20 Jul 2015, 01:45

Krys kam kurz darauf und er sah ihr das Staunen an. War der Teil also schon mal geglückt, super dann hoffte er mal dass das so weiterging. Denn dann war er in den nächsten Stunden ein sehr glücklicher Mensch. 
Breit lächelnd sah er hinunter zu seiner Freundin, die sich mit dem Welpen bekannt machte. "Er, wenn du lieber eine Hündin möchtest, kann ich noch schauen ob sie noch einen solchen da haben" Das wäre kein Problem für Julian. Die Züchter hatten noch drei Welpen da, die noch nicht verkauft waren. Leise räusperte er sich und war gespannt wie Krys reagieren würde. 
"Mach auf", riet er ihr einfach nur. Nach einigen Versuchen von dem kleinen Hund bekam sie die Papierrolle von dem kleinen Racker ab und "kämpfte" dabei mit ihm. Deshalb war ihm Erwin auch lieber, der hatte als Welpe wohl auch viel rum gehampelt, aber so sehr dann doch nicht. 
Julian verschränkte die Hände hinter dem Rücken und schmunzelte. "Mach es einfach auf, wirst schon sehen was sich dadrin befindet", riet er ihr weiter. Das er dabei so ruhig blieb, konnte der Schalker gar nicht fassen. Denn er war nervös, sodass ihm die Hände zu schwitzen begannen. Unsicher knetete er die Leine, in seinen Händen, hinter dem Rücken. Das war vollkommener Ernst gerade und wenn das jetzt schief ging, dann wusste er sich auch nicht zu helfen.
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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Mo 20 Jul 2015, 13:49

Einen Moment lang schaute sie ihren Freund noch unsicher an, begann dann mit leicht zitternden Händen die Papierrolle zu öffnen, was so leichter gesagt als getan war, denn spätestens jetzt kamen ihr wieder diese Gedanken und schienen wirklicher als nie zuvor.
Und dann rollte ihr ein Ring in die Handflächen und traute sich erst mal gar nicht aufzuschauen, sondern nahm ihn vorsichtig hoch und schaute ihn genau an. Scheiße, der musste ein Vermögen gekostet haben. So gut kannte sie sich mit Schmuck jetzt auch nicht aus, aber sie war Frau genug, um sowas zu erkennen.
Sie traute sich gar nicht irgendwas zu sagen, schaute nur noch einen Moment weiter auf den Ring in ihren Händen, doch konnte sich dann doch dazu überreden Julian anzusehen. Sagte er noch etwas? Machte man(n) das nicht normalerweise? Oder… war das gar nicht wofür sie dachte?

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Re: that may be all I need

Beitrag von Lewis Holtby am Mo 10 Aug 2015, 00:03

Julian war wirklich gespannt auf die Reaktion seiner Freundin, die ihn schmunzeln ließ. Verdutzt sah sie ihn an und konnte scheinbar ihr Glück nicht fassen, was ihm die Hände schwitzig werden ließ. Jetzt müsste er sie fragen, sonst wäre die ganze Sache für die Katz. Er nahm seinen ganzen Mut zusammen, atmete einmal tief durch und trat auf Krys zu, um ihr die Frage zu stellen die ihre beiden Leben verändern sollte solange sie ja sagte. 
Den kläffenden kleinen Hund ignorierte er für die wichtigen Minuten und spannte kurz ein paar Wangenknochen an. "Ich denke jetzt sollte ich dich mal fragen oder was meinst du?", fing er es locker an und wusste das er es jetzt etwa schon verkackt hatte oder sich auf der Zielgeraden befand um den Antrag zu vermasseln. "...Wir gehen jetzt schon seit längerem durch dick und dünn, sodass ich mir auf Zeit mir mein Leben nicht mehr ohne dich vorstellen könnte, vor allem wenn mal bedenkt was das für eine Entfernung ist. Weil Hamburg und Gladbeck liegen ja nicht gerade nah beieinander, aber nicht nur deshalb möchte ich dich fragen ob du meine Frau wirst. Denn ich denke, du könntest es schaffen mir einige Wechsel auszureden, den ein oder anderen dummen Gedanken wegschaffen und die Putzfrau abzubestellen, damit ich mal lerne meinen Mist selber aufzuräumen. Denn ich liebe dich wirklich sehr", beendete er seine Rede. 
Ob er nun verkackt hatte oder nicht würde sich gleich zeigen. Angespannt hielt Julian den Atem an und knackte einmal mit dem Zeigefinger.
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Re: that may be all I need

Beitrag von Gast am Mo 10 Aug 2015, 00:19

Krys konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen, als er so auf sie zutrat und verdammt, er sah so nervös aus, dass es sie völlig verrückt machte. Bei seinem bemüht lockeren Anfang musste sie kurz grinsen und legte ihre Hand vor ihren Mund, um nicht panisch los zu kichern. Denn in etwa so fühlte sie sich gerade.
Gespannt ließ sie ihn ausreden, hob kurz zweifelnd eine Augenbraue, als er anfing zu sinnieren, dass sie ihm langsam einreden könnte, dass er seinen Scheiß selbst wegräumen müsste. Aber was sie bisher nicht geschafft hatte, lernte er jetzt eh nicht mehr, weshalb sie kurz in ihre Hand lachte und dann mit Tränen in den Augen anfing zu nicken. „Ja, Ja, verdammt Ja, tausendmal Ja!“ Ihre Antwort sprudelte nur so aus ihr heraus und überglücklich stolperte sie kurz einen Schritt nach vorn, um Julian um den Hals zu fallen. „Ich liebe dich, Draxler, so so so sehr“ Ihre Stimme zitterte wie Espenlaub und kurz küsste sie ihn, schaute ihn dann aber überglücklich und mit leicht nassen Augen an.

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Re: that may be all I need

Beitrag von Lewis Holtby am Mo 10 Aug 2015, 00:27

Überglücklich küsste Julian sie stürmisch zurück und hielt sie fest in den Armen. Ob seine nun Verlobte den Ring am Finger trug, wusste er nicht, vermutete er aber mal. Es freute ihn sehr das sie seinen Antrag angenommen hatte und er es damit nicht verkackt hatte. Er kannte sich ja. Meistens trat er stark und ohne völlige Schüchternheit auf, gab den lockeren Typen und heute war es etwas daneben gegangen, doch völlig verständlich. 
"Ich bin so froh und liebe dich so sehr wie du dir nicht einmal im Traum vorstellen könntest", gab er zurück und drückte sie an sich, ließ sie sich ihren Kopf an seiner Brust vergraben.
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